Ein Team aus Ärzten und Pflegern schaut auf einen Bildschirm

Aufbau einer Akutgeriatrie am Bürgerspital Solothurn

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Aufbau einer Akutgeriatrie am Bürgerspital Solothurn

Das Bürgerspital Solothurn baut ab April 2019 eine Akutgeriatrie auf und spezifiziert die ambulante Rehabilitation. Die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung in der stationären Rehabilitation erfolgt künftig in Zusammenarbeit mit etablierten Rehabilitationskliniken.

Veränderte Bedürfnisse in der Altersmedizin

Die demografische Entwicklung zeigt, dass die Zahl der akut erkrankten älteren Menschen mit mehreren Erkrankungen zunimmt. Mit der geplanten neuen Klinik für Akutgeriatrie am Bürgerspital Solothurn erhalten nun auch Patientinnen und Patienten im Einzugsgebiet des westlichen Kantonsteils eine optimale Behandlung durch ein geriatrisch ausgebildetes und geschultes Team unter fachärztlicher Leitung. Die neue Akutgeriatrie am Bürgerspital wird im Endausbau eine ähnliche Grösse haben wie jene in Olten. Dank der ärztlichen Leitung in Personalunion durch die erfahrene Geriaterin Dr. med. Vesna Stojanovic wird es möglich sein, in Solothurn von den Erfahrungen in Olten zu profitieren. Das ärztliche Personal wird an beiden Standorten tätig sein, sodass auch temporäre Engpässe überbrückt werden können. Dies macht die Akutgeriatrie der soH auch im Rahmen der fachärztlichen Weiterbildung noch interessanter.

Insgesamt werden die Solothurner Spitäler zu einem der grössten Versorger in der Altersmedizin schweizweit. «Wir bauen ein attraktives geriatrisches Kompetenzzentrum auf, in dem wir die Betreuung älterer Patienten sowie ihrer Angehörigen nachhaltig in der Region verbessern werden. Die Akutgeriatrie soH möchten wir ausserdem zu einer anerkannten Aus- und Weiterbildungsstätte weiterentwickeln, um unsere Mitarbeitenden langfristig an unsere Institution zu binden», fasst Vesna Stojanovic zusammen.

Vorgesehen ist, dass die neue Klinik für Akutgeriatrie im Juli 2020 ihre Räumlichkeiten im Neubau beziehen wird. Mit ihr werden auch die Pflegenden des Rehabilitations- und Rheumazentrums, die allesamt von der neuen Klinik übernommen werden, in die top-moderne Infrastruktur umziehen. Die Mitarbeitenden der therapeutischen Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie werden auch die Patienten der Akutgeriatrie behandeln.

Erfahrene, kompetente Chefärztin

Dr. med. Vesna Stojanovic ist seit Januar 2018 Chefärztin Akutgeriatrie soH. Sie promovierte 1996 in Belgrad sowie 2010 in Zürich zur Doktorin der Medizin. Am Kantonsspital Baden wurde sie 2011 zur Oberärztin Innere Medizin befördert, nachdem ihr das eidgenössische Arztdiplom und der Facharzttitel Allgemeine Innere Medizin verliehen worden waren. Rasch entdeckte Vesna Stojanovic ihr Interesse für die Altersmedizin. 2013 wechselte sie an das Universitäre Zentrum für Altersmedizin am Universitätsspital Basel und am Felix-Platter-Spital. 2015 und 2016 sammelte sie sowohl Erfahrungen in der Alters- und Neuropsychiatrie bei den Psychiatrischen Diensten Aargau AG sowie als Oberärztin Akutgeriatrie und Innere Medizin am Kantonsspital Baden. Ihre abgerundete, hohe Kompetenz im Bereich der Geriatrie wurde ihr 2016 mit der Verleihung des Schwerpunkttitels Geriatrie attestiert. Vesna Stojanovic war ab Mitte 2016 Leitende Ärztin Geriatrie am Kantonsspital Baden.


Themenwoche Gesundheit auf Radio 32

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Themenwoche Gesundheit auf Radio 32

Die Nerven sind das Koordinations- und Kommunikationssystem in unserem Körper. Wenn sie nicht mehr funktionieren oder stark belastet sind, dann spüren wir das deutlich.

In den Beiträgen der Themenwoche Gesundheit auf Radio 32 erklären Neurologinnen und Neurologen unser Nervensystem und geben Tipps und Ratschläge, wie wir Körper und Geist gesund und fit halten können.

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Ratgeber Stoffwechsel auf Radio Inside

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Ratgeber Stoffwechsel auf Radio Inside

Jeweils um 14.30 und 19.30 Uhr bietet Radio Inside diese Woche (bis 15. Juni 2018) von Montag bis Freitag einen Ratgeber zum Thema Stoffwechsel mit Prof. Dr. med. Gottfried Rudofsky, Leiter Stoffwechselzentrum soH, und Sibylle Reimann, Ernährungsberaterin am Kantonsspital Olten.

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Zusätzliche Überwachungsbetten im Kantonsspital Olten

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Zusätzliche Überwachungsbetten im Kantonsspital Olten

Die Zunahme von älteren Patientinnen und Patienten mit Mehrfacherkrankungen erhöht den Bedarf an sogenannten Überwachungsbetten in Spitälern. Die Solothurner Spitäler AG (soH) nimmt deshalb eine neue Intermediate Care Unit (IMC) mit sechs Betten am Kantonsspital Olten (KSO) in Betrieb.

Schweizweite und europäische Vergleiche zeigen, dass das Kantonsspital Olten bezogen auf die zu versorgende Bevölkerungszahl und die demografische Entwicklung mit aktuell neun Betten auf der Intensivstation unterdotiert ist. Zum Teil müssen Patienten aus Platzgründen ins Bürgerspital Solothurn verlegt werden, wo die soH neben acht Intensivbetten bereits eine zusätzliche IMC-Unit mit fünf Betten betreiben.

Für eine bessere, sicherere und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung hat die soH deshalb im KSO eine IMC-Station gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Zertifizierungs-Kommission für die Anerkennung von Intermediate-Care Units (KAIMC) in Betrieb genommen. Betrieben werden aktuell sechs Betten, die bei Bedarf erhöht werden können. Auf der Station werden ab sofort Patienten behandelt, deren Pflege so aufwändig ist, dass dies auf einer normalen Bettenstation nicht möglich ist. Die Behandlungen sind aber technisch nicht so komplex, dass die Patienten auf die Intensivstation verlegt werden müssten.

Dank eines kontinuierlichen Überwachens der Vitaldaten sind bei Überschreiten der Grenzwerte sofort notwendige Interventionen unkompliziert möglich. Zudem können medikamentöse und/oder medizintechnische Behandlungen durchgeführt werden, die auf einer normalen Bettenstation nicht angeboten werden können. Die Patienten werden durch speziell geschultes ärztliches und pflegerisches Personal und einen höheren Personalschlüssel intensiver betreut. Schliesslich erhalten notfallmässig operierte Patienten spätabends, in der Nacht sowie an Wochenenden in der IMC eine optimale postoperative Betreuung. Tagsüber in der Woche wird diese durch die Mitarbeitenden im Aufwachwachraum gewährleistet.

Die neue IMC befindet sich im Trakt D im ersten Obergeschoss direkt vor der Intensivstation, so dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Stationen möglich ist. Diese wird auch dadurch gewährleistet, dass die beiden Stationen medizinisch in Personalunion von Dr. med. Michael Studhalter, Leitender Arzt Intensivmedizin und ärztlicher Leiter IMC, geführt werden. Michael Studhalter ist seit 2014 Leitender Arzt Intensivmedizin am KSO.


slowUp Solothurn-Buechigbärg war ein Erfolg

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slowUp 2018 Solothurn Buechibärg war ein Erfolg

Dank «idealem Velowetter» haben am Sonntag rund 28 000 Personen am 8. slowUp Solothurn-Buechibärg teilgenommen. Die soH unterstützte diese Veranstaltung auch dieses Jahr wieder mit einem Sponsorenzelt und einem bemannten Rettungsfahrzeug.

Die Standaktionen sprachen alle Sinne der Besucher an und schufen für Jung und Alt positive Erlebnisse. Gleichzeitig vermittelten die Aktionen sachliche Informationen rund um das Thema Gesundheit und riefen die Wichtigkeit von Notfallnummern in Erinnerung.

Das Geschicklichkeitsspiel mit der Nummer 144 verlangte Nerven aus Stahl. Wer zitterte und den Draht mit dem Stab berührte, löste einen Alarm aus. Sehr viele Interessierte nahmen an einem Notfall-Zahlenroulette teil.

Berufsmarketing bei den Kleinsten

Der beliebteste Standmitarbeiter war unbestritten die kleine Schaufensterpuppe „Leo“. Er hatte sich verletzt und durfte von den kleinen Gästen mit einem Pflästerchen oder einem Verband versorgt werden. Leo erhielt über 50 Kinderzeichnungen und Genesungswünsche. Auch der Reanimationspuppe wurde nach einem Herzstillstand mehrfach erfolgreich zurück ins Leben verholfen.

Wenige Zwischenfälle

Die Sanitäts- und Rettungsdienste hatten bis zum offiziellen Schluss um 17 Uhr hauptsächlich kleinere Einsätze zu leisten. Daher war es dem Ambulanzteam möglich, ihr Fahrzeug den interessierten Besuchern von Innen zu zeigen.

Ein grosses Dankeschön gebührt allen Standmitarbeitern. Dank ihrem grossen Engagement bleibt dieser Tag den Besuchern wohl noch lange in positiver Erinnerung.