Stoffwechsel

Prävention ernst nehmen

Der erste und wichtigste Auftrag eines Spitals ist, Kranke und Verunfallte zu behandeln. Menschlich, kompetent und rasch, unabhängig von sozialem Status oder Einkommen. Das ist eine wichtige Errungenschaft, welche das Schweizer Gesundheitswesen mit Bravour leistet. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass gerade dort, wo Krankheiten mit hoher Kompetenz behandelt werden, auch Wissen weitergegeben wird. Wissen darüber, wie Krankheiten entstehen, wie sie mit der eigenen Lebensweise zusammenhängen und vor allem, wie sie verhindert werden können.

Gesundheitsinformationen sind ein zentraler Teil der Präventionsarbeit. Es ist deshalb wichtig, dass die Spitäler nicht nur behandeln, sondern auch informieren und aufklären – wie zum Beispiel mit diesem Magazin. Der Kanton Solothurn hat die Solothurner Spitäler mit einem Leistungsauftrag verpflichtet, sich besonders im Bereich Prävention zu engagieren. Auch auf Bundesebene wurde erkannt, wie wichtig Prävention in der Gesundheitsversorgung ist, da Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes oder Adipositas zunehmen. Ziel ist es, Erkrankungsrisiken zu minimieren, den Behandlungsbedarf zu vermindern und Lebensqualität zu verbessern. Dies ist denn auch ein positiver Beitrag, um Behandlungskosten zu senken.

Susanne Schaffner, Gesundheitsdirektorin Kanton Solothurn


Weitere Beiträge

Dr. Zimmerli steht vor einem Bild und erklärt etwas.

Spitalaustritt bringt Änderungen mit

Es ist ein sehr verständlicher Wunsch, dass Patientinnen und Patienten nach einem Spitalaufenthalt am liebsten wieder nach Hause möchten. Leider ist das nicht immer der Fall.

Bild vor dem Spital Dornach beim Notfall

Direkt nach Hause

Immer mehr Patientinnen und Patienten gehen direkt in die Notfallstationen der Spitäler statt zur Hausärztin oder zum Hausarzt. Rund drei Viertel der Fälle können entsprechend ambulant behandelt werden.

Junge versteckt sich hinter einen Türe.

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Es spricht vieles dafür, manche Kinder oder Jugendliche zu Hause und nicht in einem Besprechungszimmer oder in der Tagesklinik zu behandeln. Auf Hausbesuch im Wasseramt.