Spitalpharmazie
Hilfe aus der Hausapotheke
Kopfschmerzen, Bauchkrämpfe, Sportverletzungen: Wer richtig ausgerüstet ist, kann Beschwerden mit Schmerzmitteln aus der Hausapotheke selbst behandeln. Von der Aufbewahrung bis hin zur Anwendung gibt es aber so einiges zu beachten. 5 Tipps von der soH-Chefapothekerin, Dr. rer. nat Dorothea Landsiedel Maier.
Das gehört in die Hausapotheke
- Paracetamol, zum Beispiel als Panadol oder Dafalgan, wird auch von Kindern gut vertragen und hilft zudem bei Fieber. Im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen schlägt dieser nicht auf den Magen, ist aber lebertoxisch, wenn die Maximaldosen überschritten werden.
- NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika), zum Beispiel Ibuprofen oder Optifen, sind auch entzündungshemmend und helfen daher sehr gut bei Gelenkschmerzen. Der Wirkstoff kann auf die Verdauung schlagen, deshalb sollte er bei empfindlichem Magen nicht auf leeren Magen eingenommen werden.
- Acetylsalicylsäure, zum Beispiel als Aspirin oder Aspegic, ist häufig in der Form von Brausetabletten erhältlich. Der Wirkstoff hemmt auch die Blutgerinnung und wird in deutlich tieferer Dosierung auch zur Vorbeugung von Blutgerinnseln eingesetzt, eignet sich daher weniger bei Zahnschmerzen vor Zahnextraktion.
Bekannte Schmerzen behandeln – unbekannte abklären lassen
Lesen Sie die Packungsbeilage – aber nicht die ganze
Küche und Bad eignen sich nicht für die Aufbewahrung
Mit Leitungswasser eingenommen wirkt das Medikament schneller
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